MCP – Die universelle Schnittstelle für KI
Das Model Context Protocol (MCP) ist ein offener Standard, der von Anthropic entwickelt wurde. Es ermöglicht KI-Assistenten wie Claude, sich mit externen Systemen zu verbinden – von Datenbanken über APIs bis hin zu lokalen Dateisystemen.
Warum ist MCP wichtig?
Bisher musste jede KI-Integration einzeln programmiert werden. MCP löst dieses Problem, indem es ein einheitliches Protokoll bereitstellt. So kann ein KI-Assistent über eine standardisierte Schnittstelle mit beliebig vielen Tools und Diensten kommunizieren.
Wie funktioniert MCP?
MCP arbeitet nach dem Client-Server-Prinzip:
- MCP-Client: Die KI-Anwendung (z.B. Claude Desktop), die Anfragen stellt.
- MCP-Server: Ein Dienst, der bestimmte Fähigkeiten („Abilities“) bereitstellt – etwa Dateien lesen, E-Mails senden oder WordPress verwalten.
Der Client entdeckt automatisch, welche Fähigkeiten ein Server bietet, und kann diese gezielt nutzen.
MCP in der Praxis
Ein konkretes Beispiel: Mit einem WordPress-MCP-Server kann Claude direkt Beiträge erstellen, Benutzer verwalten oder Seiteneinstellungen ändern – alles über natürliche Sprache, ohne dass jemand ins WordPress-Backend muss.
Dieser Beitrag wurde übrigens selbst per MCP erstellt – direkt aus einem Chat mit Claude heraus.
